Bei sommerlichen Temperaturen zog es die Trainingsgruppen Näther sowie Langsprint, Mittel- und Langstrecke am Pfingstwochenende (23./24. Mai) nach Berlin. Die hervorragend organisierte Veranstaltung bot beste Bedingungen für schnelle Zeiten, starke Leistungen und zahlreiche persönliche Erfolge. Mit Blick auf die bevorstehenden Meisterschaften nutzten die Athletinnen und Athleten die Gelegenheit, ihre Form unter Wettkampfbedingungen unter Beweis zu stellen.
Den Auftakt machten am Samstag die Sprinterinnen und Sprinter. Tim Unterberger erwischte über 100 Meter einen starken Tag. Im Vorlauf der U18 sprintete er in 11,61 Sekunden zu einer neuen persönlichen Bestleistung und sicherte sich damit den Einzug ins B-Finale. Dort bestätigte er seine Leistung eindrucksvoll und belegte mit 11,74 Sekunden den fünften Platz.
Für ein weiteres Ausrufezeichen sorgte Isabel Grimm. Über 100 Meter steigerte sie ihre persönliche Bestzeit auf starke 13,22 Sekunden. Der Rückenwind fiel jedoch etwas zu kräftig aus, sodass die Zeit nicht in die Bestenlisten eingehen konnte.
Über 300 Meter der weiblichen W15 präsentierten sich Alina Velibekov und Pia Elaine Müller kämpferisch und mutig. Beide gingen das Rennen offensiv an und wurden mit den Plätzen 11 und 17 belohnt. Die Uhren stoppten bei 46,22 beziehungsweise 48,86 Sekunden.
Im Weitsprung behauptete sich Nele Henrike Bender in einem leistungsstarken Teilnehmerfeld. Mit 5,14 Metern verfehlte sie den Endkampf der besten Acht nur knapp und belegte einen respektablen 13. Platz.
Richtig jubeln durfte Julia Dreiling im Dreisprung der Frauen. Mit ausgezeichneten 11,11 Metern stellte sie eine neue persönliche Bestleistung auf und sprang auf Rang acht.
Über 400 Meter zeigte Jana Genilke großen Einsatz. Nach einer engagierten Runde überquerte sie in 70,49 Sekunden die Ziellinie und erreichte Platz 16.
Am Sonntag standen die nächsten Entscheidungen auf dem Programm. Naomi Reed ging über 200 Meter in der weiblichen U20 an den Start und überzeugte mit einem soliden Rennen. Mit 29,13 Sekunden belegte sie den 13. Platz.
Besonders erfolgreich verliefen die 800 Meter der weiblichen U18. Lena Esparza Körber und Mimi Meinhard gingen das Rennen von Beginn an mutig an. Die offensive Taktik zahlte sich aus. Mimi verbesserte ihre persönliche Bestzeit auf starke 2:30,29 Minuten. Lena kämpfte sich nach einer längeren Verletzungspause beeindruckend zurück und lief in 2:45,78 Minuten nahe an ihre Bestleistung heran. Die Plätze zehn und zwölf waren der verdiente Lohn für ihren Einsatz.
Über 3000 Meter der männlichen U18 stellte sich Thomas Reed den hohen Temperaturen. Trotz schwieriger Bedingungen zeigte er großen Kampfgeist und verpasste das Podest als Vierter nur knapp. Seine Zeit von 10:37,80 Minuten unterstrich die starke Leistung.
Bei den Männern erreichte Mark Reed über dieselbe Distanz in 10:51,12 Minuten den 13. Platz.
Den Abschluss aus Vereinssicht bildete Catherine Reed über 3000 Meter der Frauen. Mit einer Zeit von 13:32 Minuten lief sie auf den achten Platz und rundete damit ein erfolgreiches Wochenende für das Team in Berlin ab.
Mit mehreren persönlichen Bestleistungen, zahlreichen engagierten Auftritten und viel Teamgeist fiel das Fazit durchweg positiv aus. Die gezeigten Leistungen machen Lust auf die kommenden Meisterschaften.