Mannschaftsinfos MLV 2 (Herren): hier

 

Schon wieder gings für die Jungs ins Norbertusgymnasium. Dort trafen unsere Herren des MLV 2 zusammen mit dem TSV 1874 Barleben 2 auf den Gastgeber, die SG KSC 2 / Sportfreunde MD.

Das Ziel war klar und deutlich, gegen den Tabellendritten Barleben soviel wie möglich Punkte holen, aber mind. einen Satz oder ein 2:1 Sieg. Beim Hinspiel war Barleben stark und von einem glatten 2:0 – Sieg wagte man kaum zu träumen, aber manchmal ist Vieles möglich.

Gegen die Spielgemeinschaft (SG) KSC / Sportfreunde war das Ziel des Tabellenvierten MLV 2 ein klarer 2:0 – Sieg, ohne einen Satz abzugeben.

 

Schon beim Einspielen/Einschlagen gegen Barleben im 1. Spiel des Abends merkte der MLV, das Barleben auf 2 wichtige Spieler, ein Angreifer und ein Zuspieler verzichten musste. Da witterte unser Team Morgenluft. War das die Chance auf ein 2:0 für den MLV Einheit 2 ???

Der 1. Satz war wirklich kein Problem. Es gab ein paar Kleinigkeiten beim MLV, aber die fielen nie ins Gewicht. Barleben griff an und wurde meist weggeblockt, dafür kamen unsere Angriffe oft durch und erzielten Punkte. Der MLV war immer vorn und Barleben versuchte Anschluß zu halten, aber schaffte es nicht wirklich. Zack, 1. Satz im Sack für unsere Jungs.

Im 2. Satz sah man das der MLV wie ausgewechselt war, Ruckzuck stand es 0:4 … 1:7 … Barleben machte uns mit einer tolen Aufschlagserie kaputt, mehr war das nicht. Es gelang kaum eine Annahme, damit kein Zuspiel und folglich kein Angriff. Es sah nach einem Debakel aus. Was war los? Die selben Spieler, aber jetzt klappte rein gar nichts mehr. Man fing an, extrem Nerven zu zeigen, sogar die Aufschläge schrumpften auf um die 50% – Erfolg und weniger…. Dann gabs einen Break, der MLV 2 nahm seine letzte Auszeit beim 5:17 (!!!) und ab da knabberte und knabberte der MLV sich müüühsam heran, machte viele Punkte, Barleben immer nur einen Wechselpunkt, dann wieder der MLV … Wahnsinn, jetzt gingen unsere Nerven in die andere, die positive Richtung. Barleben nahm sogar schon beim 8:18 eine Auszeit, was aber nichts nützte. Der MLV kam bis auf 20:21 (!!!) heran und es sah aus, als ob der Gegner platt wäre und geschockt. Barleben nahm nun seinerseits seine letzte Auszeit und leider beendete das den Spielfluß beim Team MLV 2 wieder. 20:25 gab man dann doch den Satz ab, aber was für eine Aufholjagd. So sah das schon viel besser aus und man war wieder voll motiviert für den 3. und entscheidenden Satz. Beide Mannschaften waren bis zum 6:6 ebenbürtig, mal führte der Gegner, mal wir. Selbst beim Seitenwechsel und 6:8 war alles drin für Beide. Aber dem MLV gelang nicht die entscheidende Aufholjagd und Barleben konnte seinen Vorsprung ins Ziel retten. Schade schade … aber Fazit ist, und da war der Trainer mächtig stolz auf seine Jungs, das man im 2. Satz sooo guuut aufgeholt hatte und im 3. Satz chancenreich war und fast noch gewonnen hätte.

Egal, so gabs wenigstens 1 Punkt und auch die Satzpunkte in jedem Satz waren zufriedenstellend. Leider konnte man die anfangs genannte Chance auf 3 Punkte nicht nutzen.

 

Alle dachten nun, jetzt erstmal pfeiffen und abschalten und im 3. Spiel dann gegen den haushohen Letzten KSC schnell 3 Punkte mitnehmen … abwarten.

Das 2. Spiel, SG KSC 2 / Sportfreunde MD vs. TSV 1874 Barleben 2, war auch spannend und der KSC hatte Barleben auch fast am Abgrund, aber in beiden Sätzen war Barleben immer am Satzende stark und zur richtigen Zeit da um das Spiel mit 2:0 (aber beide Sätze nahe der 30-Punkte-Marke) zu gewinnen.

 

Nach dem 2. Spiel wusste der MLV, der KSC hatte heute einen starken Auftritt gezeigt und hatte das sicherlich auch gegen uns so vor.

Aber die Beobachtung des vorigen Spiels zeigte, das nur ein wirklich starker Angreifer beim KSC da war, der konsequent und hart angriff, zumindest bis 2/3 des Satzes, denn dann war er immer platt.

Das hieß, fast die einzige Anweisung des Trainiers, diesen Angreifer ständig und perfekt blocken. Naja und die oft grosse Schwäche des MLV, Annahme der Aufschläge und Absicherung gegnerischer Angriffe, sollten hier weniger einen grosse Rolle spielen, als gegen Barleben.

Und dann gings los, der MLV 2 setzte alles meist perfekt um, kleinere Fehler fielen nicht so ins Gewicht und man setzte sich gleich mit immer so um die 2-4 Punkte Vorsprung ab. Eigentlich müsste es nach Tabellenstand mehr sein, aber wie gesagt, der KSC war stark an dem Abend. Dann fing der MLV ein wenig an, Fahrt herauszunehmen und ein wenig zu schludern und zu selbstsicher zu sein. Das nutzte der Gegner sofort aus und kämpfte sich heran und selbst bei der Auszeit für den MLV beim Stand von 13:14 brachte den KSC nicht aus der Ruhe und sie waren immer sehr dicht dran oder gleichauf mit unseren Spielern. Es ging am Ende wirklich knapp zu, Beide hätten gewinnen können beim 25:25, aber der MLV hatte dann doch etwas mehr Glück und bessere Nerven aber auch und siegte.

Man was war da los, der KSC war so Top an dem Abend, was sein Tabellenplatz kein bisschen ausdrückte.

Nun dachte der MLV, jetzt müssen wir wieder mal was tun, so darf das im 2. Satz nicht werden wie am Ende des 1. Satzes … uuund es wurde um Welten besser. Der Gegner war von Anfang an wie ausgewechselt (siehe Spiel 1 im 2. Satz beim MLV 2), völlig platt und technisch nicht jmehr auf dem Niveau wie zuvor. Das konnten die konditionsstraken MLV-ler sofort nutzen und setzten sich Punkt für Punkt ab über ein 6:1 bis hin zum 16:6 (beides Auszeiten vom Gegner) und am Ende kam man locker zum Satzgewinn und verschenkte noch 2-3 Punkte, die aber den Gegner 2stellig machten bis 10 Punkte.

 

Wau, wieder ein toller und spannender Abend, diesmal aber mit 3 Superspielen. Alle 3 Mannschaften hatten Klasse Ballwechsel, aber auch einige Tiefpunkte, aber am Ende zählt das Ergebnis ( … hinten kackt die Ente … sagte mir ein Spieler von Barleben) und da kamen Barleben und der MLV sehr gut weg und der KSC wurde nicht belohnt für seine guten Spiele an dem Abend … 0 Punkte nämlich.

 

Ergebnisse:

 

MLV 2 : TSV 1874 Barleben 2 – 1:2 (25:21, 20:25, 11:15)

MLV 2 : SG KSC 2 / Sportfreunde MD – 2:0 (28:26, 25:10)

 

Team MLV 2: Schipke, Bode, Kloss, Kracmer, Müller, Heise, Falk